Abbruch & Demontage
Professionelle Rückbau-, Abbruch- und Demontagearbeiten — von der Küche bis zur Industrieanlage.
7 Leistungen in diesem Bereich
Rückbauarbeiten
Kontrollierter Rückbau von Gebäuden und Gebäudeteilen.
Innenabbruch
Abbruch von Innenwänden, Böden, Decken und Einbauten.
Demontage von Küchen
Fachgerechte Demontage und Entsorgung von Einbauküchen.
Demontage von Maschinen
Demontage und Abtransport von Maschinen und Produktionsanlagen.
Heizungsdemontage
Demontage und Entsorgung alter Heizungsanlagen, Öltanks und Heizkörper.
Demontage von Hallenregalen
Abbau und Abtransport von Schwerlastregalen, Palettenregalen und Lagersystemen.
Entkernung von Gebäuden
Komplette Entkernung von Gebäuden vor Sanierung oder Abriss.
Rückbau, Innenabbruch & Demontage — Küchen, Maschinen, Heizungen
Bevor saniert, modernisiert oder neu gebaut werden kann, muss häufig erst das Alte weichen. Der Bereich Abbruch & Demontage umfasst alle Arbeiten rund um den kontrollierten Rückbau, Abbruch und die fachgerechte Demontage von Gebäudeteilen, Einbauten, Maschinen und technischen Anlagen.
Die Leistungen reichen von Rückbauarbeiten an Gebäuden und Gebäudeteilen über den Innenabbruch von Wänden, Böden, Decken und Trockenbauelementen bis zur gezielten Demontage einzelner Einbauten. Besonders gefragt: die Küchendemontage alter Einbauküchen, die Heizungsdemontage veralteter Heizkessel, Öltanks und Heizkörper sowie die Maschinendemontage in Produktionsbetrieben. Für Logistikunternehmen und Lagerbetreiber gibt es spezialisierte Partner für die Hallenregaldemontage von Schwerlast- und Palettenregalen. Die komplette Entkernung von Gebäuden vor einer Kernsanierung rundet das Angebot ab.
Angesprochen sind Eigentümer und Bauherren, die vor einer Sanierung stehen, Handwerksbetriebe, die Unteraufträge für Demontagearbeiten vergeben möchten, Industrieunternehmen beim Rückbau von Produktionsstätten, Vermieter bei der Modernisierung von Mietobjekten und Facility-Manager, die alte technische Anlagen austauschen lassen.
Was kostet Abbruch und Demontage?
Die Kosten variieren stark je nach Umfang, Material und Zugänglichkeit. Richtwerte: Eine Küchendemontage inkl. Entsorgung liegt bei 200–600 EUR (je nach Größe und ob Fliesen mit abgeschlagen werden). Die Heizungsdemontage eines alten Ölkessels mit Öltank kostet 800–2.500 EUR — hier ist die fachgerechte Ölentsorgung der größte Posten. Ein Innenabbruch (z.B. nicht-tragende Wand entfernen) kostet ab 500 EUR, eine komplette Entkernung vor Kernsanierung rechnet man mit 30–80 EUR pro m². Die Demontage von Hallenregalen wird nach laufendem Meter oder pauschal kalkuliert — typisch sind 15–40 EUR pro Regalmeter. Bei Industriedemontagen und Großprojekten erfolgt die Kalkulation individuell nach Besichtigung.
Wann brauche ich eine Genehmigung?
Für den Innenabbruch nicht-tragender Wände ist in der Regel keine Baugenehmigung nötig — allerdings sollten Sie prüfen lassen, ob die Wand tatsächlich nicht-tragend ist. Beim Eingriff in tragende Strukturen ist ein Statiker erforderlich, und die Arbeiten müssen bei der Bauaufsichtsbehörde angezeigt oder genehmigt werden. Für die Entfernung von Öltanks besteht eine Anzeigepflicht beim zuständigen Umweltamt. Werden bei einer Entkernung Schadstoffe wie Asbest, KMF-Dämmstoffe oder PCB-haltige Materialien freigelegt, müssen diese von zertifizierten Fachbetrieben nach TRGS 519 (Asbest) bzw. TRGS 521 (KMF) entfernt werden — das ist gesetzlich vorgeschrieben und darf keinesfalls in Eigenregie erfolgen.
Praxis-Tipps
Vor dem Abbruch: Leitungen lokalisieren. Wasser, Strom, Gas und Heizungsrohre müssen vor Beginn der Arbeiten identifiziert und abgesperrt werden. Ein Leitungsplan vom Bauamt oder ein Leitungsortungsgerät verhindert teure Unfälle. Altmaterial hat Wert: Kupferrohre aus der Heizungsdemontage, Stahlträger aus dem Rückbau und Metall aus Maschinendemontagen sind wertvolles Recyclingmaterial — ein seriöser Demontagebetrieb rechnet den Materialwert an. Dokumentation: Machen Sie Fotos und Videos vor, während und nach der Demontage. Das hilft bei der Abrechnung, bei Versicherungsfällen und bei der Kommunikation mit der Hausverwaltung oder dem Vermieter.
Rückbau vs. Abriss — was ist der Unterschied?
Beim Rückbau (auch „selektiver Rückbau") werden Materialien sortenrein getrennt und der Verwertung zugeführt — das ist die umweltfreundlichere und oft günstigere Variante, weil Entsorgungskosten sinken und Materialerlöse gegengerechnet werden. Beim klassischen Abriss wird alles auf einmal niedergerissen und als Mischabfall entsorgt — schneller, aber teurer in der Entsorgung und ökologisch belastender. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz schreibt grundsätzlich die Verwertung vor dem Beseitigen vor, weshalb der selektive Rückbau inzwischen der Standard ist.
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