Schrottentsorgung
Fachgerechte Entsorgung von Schrott und Altmetall — oft sogar kostenlos.
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Schrottentsorgung — Schrott loswerden, oft sogar kostenlos
Schrott — also ausgediente Metallgegenstände wie alte Heizkörper, Stahlträger, Rohre, Zäune, Fahrräder, Autofelgen und Blechteile — ist kein Abfall, sondern ein wertvoller Rohstoff. Metall kann nahezu unbegrenzt recycelt werden, ohne an Qualität zu verlieren. Deshalb ist die Schrottentsorgung in vielen Fällen kostenlos — bei größeren Mengen oder hochwertigen Metallen wird sogar angekauft.
Kostenlos oder mit Auszahlung?
Die Faustregeln: Kleine Mengen Mischschrott (unter 100 kg) werden von mobilen Schrotthändlern meist kostenlos abgeholt. Größere Mengen (ab 200–500 kg) bringen eine Auszahlung — die Preise orientieren sich am aktuellen Marktpreis. Reine Eisenschrotte liegen bei 80–150 EUR pro Tonne, Buntmetalle (Kupfer, Messing, Aluminium) deutlich höher. Für Kleinstmengen (ein einzelner Heizkörper, ein paar Rohre) lohnt die Abholung wirtschaftlich oft nicht — hier ist der Wertstoffhof die bessere Wahl.
Was zählt als Schrott?
Eisenschrott: Heizkörper, Stahlträger, Eisenzäune, Garagentore, Autokarosserien, Rohre, Bleche, Nägel. Mischschrott: Mischung aus verschiedenen Metallen und leichten Verunreinigungen (Kunststoffgriffe, Gummi). Nicht als Schrott: Elektrogeräte (→ ElektroG), Öltanks (→ Sondermüll), Gasflaschen (→ Rückgabe an Händler), beschichtete Bleche mit Schadstoffen. Die Trennung von Eisen- und Buntmetall lohnt sich finanziell — Kupfer bringt aktuell das 8–10-fache von Eisenschrott.
Schrott richtig vorbereiten
Sortieren: Eisen und Stahl von Buntmetall trennen. Reinigen: Grobe Verschmutzungen, Holz, Kunststoff und Papier entfernen — je sauberer der Schrott, desto besser der Preis. Sammeln: Kleine Mengen über Wochen sammeln und dann auf einmal abholen lassen — das spart Fahrtkosten. Demontieren: Wenn möglich, montierte Teile zerlegen (Schrauben lösen, Holzgriffe entfernen). Achtung: Niemals Gasleitungen, Öltanks oder druckbehaftete Behälter selbst demontieren — das ist lebensgefährlich und nur von Fachbetrieben durchzuführen.
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